Anno dazumal!
Kurzbiographie Peter Petersens
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1890 - 1896: Besuch der einklassigen Dorfschule 1896 - Übertritt in das Gymnasium Flensburg
1904 -
Abitur; Beginn des Studiums in Leipzig, 1908 -
Promotion an der Philosophischen Fakultät 1909 - Staatliche Prüfung für
das „Lehramt an Höheren Schulen“ (Gymnasien) in
1911 - Anstellung als Oberlehrer |
1912 - Übernahme der Geschäftsführung im Vorstand des Bundes
für Schulreform

1913 - Mitarbeit am Institut für Jugendkunde (Gründer: der empirische Psychologe Ernst Meumann)
1915 - Schriftführer im (umbenannten) Deutschen Ausschuß für Erziehung und Unterricht .
1920 - Leitung der (1921 so benannten) Lichtwarkschule in Hamburg; Umwandlung der ehemaligen Realschule in eine „Vollanstalt mit Oberstufe“ (Dietrich, S. 26); Beginn von einer Vielzahl von Maßnahmen zur inneren Schulreform
1920 - Habilitation an der Universität Hamburg in Philosophie und Pädagogik („Geschichte der aristotelischen Philosophie im protestantischen Deutschland“)
1923 - Ruf auf den Lehrstuhl für Erziehungswissenschaften an der
Universität in
Jena; damit auch Leitung der angeschlossenen Universitätsschule
(s. Text „Peter Petersens Universitätsschule in Jena (1923 - 1950) - ein
historischer Abriss“), an der er in jahrelangen
Schulversuchen den eigenen
Ansatz der „Jenaplan-Pädagogik“ entwickelte und evaluierte; Etablierung der
„Pädagogischen
Tatsachenforschung“
1924 - Eröffnung der Erziehungswissenschaftlichen Anstalt (EA)
1927 - Weltkongress des "Bundes für Erneuerung der Erziehung" in Locarno; hier wurde der Name "Jena-Plan" für Petersens pädagogischen Ansatz geprägt, den er im sog. „Kleinen Jenaplan“ komprimiert vorstellt; Beginn einer Vielzahl von Vortragsreisen im Ausland
1928 - Gastprofessur in Nashville/USA
1930 - Mitglied im Vorstand des „Internationalen Kongresses für Sittliche Erziehung“
1950 wurde seine Schule als ein reaktionäres, politisch gefährliches Überbleibsel aus der Weimarer Republik geschlossen.
21. März 1952 - Peter Petersen stirbt in Jena
Peter Petersen war zweimal verheiratet, seine zweite
Frau war seine Mitarbeiterin Else Müller.
Er hatte insgesamt sechs Kinder,
drei Söhne und drei Töchter.
Oskar Seitz